
Free Daily Podcast Summary
by Viviane Wilde-Skibicki, Stephanie Verch
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Stephanie hat in ihrem Dasein als Frau einen neuen Aggregatzustand erreicht: Sie ist jetzt Mutter. Das ist selbstverständlich NICHT Thema dieses Podcasts, keine Sorge. Wir bleiben bei unserer altbewährten Mischung aus charmantem Halbwissen, fragwürdiger Expertise und maximaler Reizüberflutung. Wir sprechen über die OMR als Klassentreffen der Selbstvermarktung, die MET Gala zwischen Kunstinstallation und Nippel-Marketing, Timmy den Wal als deutsches Gemeinschaftsprojekt mit Ego-Problematik und über die Frage, warum plötzlich wirklich jeder ADHS hat. Außerdem: KI bei den Oscars, Parteien auf digitalem Rückzug, Friedrich Merz im Selbstmitleidsmodus und warum das deutsche Bedürfnis, sich kollektiv an Symbolen abzuarbeiten, vermutlich nie wieder weggeht. Kurz gesagt: Eine Folge irgendwo zwischen Medienkritik, Müdigkeit und mentalem To-do-Zettel.
Millennials, lineares Fernsehen und die große Frage: Kann man „Wetten, dass..?“ wirklich rebooten – oder ist das einfach nur ein Bahlsen-Keks? Wir sprechen über – die Kaulitz-Brüder als neue Hüter der Samstagabendunterhaltung – warum Boykott-Aufrufe auf LinkedIn ungefähr so wirksam sind wie ein Nerfgun-Aufstand – wie Lufthansa zeigt, dass Heritage kein Staubfänger sein muss – und warum Pamela Anderson gerade mehr Markenführung betreibt als die halbe Marketingbranche Eine knackige Folge über Nostalgie, Markenidentität, politische Aufgeregtheit und die unterschätzte Kraft von Haltung statt Trendhopping. Ohne Make-up. Ohne Moralkeule. Mit Meinung. Also alles wie immer. Quellen: https://www.instagram.com/reel/DTxK40tjMIE/?igsh=Z3k0Z2tueWs0Y216 https://www.wuv.de/Themen/Marke/Heritage-als-Marketingstrategie-Warum-die-Lufthansa-Kampagne-mehr-ist-als-Nostalgie https://www.instagram.com/p/DTui638iNjE/?igsh=MWdpZmd5ejdqb3cweQ%3D%3D https://www.linkedin.com/posts/michael-hobusch-6806402a6_yes-we-can-activity-7418361753551634432-iy4k/
Viviane und Stephanie arbeiten sich heute einmal komplett durch die Mampf-Ecke: Robert F. Kennedy dreht die Ernährungspyramide auf links (weil warum nicht), UK verbietet Fastfood-Werbung vor 21 Uhr (als ob Kinder noch lineares TV gucken), und die SPD will uns mit dem „Deutschlandkorb“ erklären, dass wir alle kurz vor der Butter-Insolvenz stehen. Danach wird’s tierisch: Eine Schafherde marschiert in einen Penny – und Penny macht daraus in Rekordzeit eine Content-Offensive, die LinkedIn kollektiv in Dopamin taucht. Plus: Rügenwalder recycelt den 90er-Reiterspot für den Veganuary, nur diesmal mit Vespa, TikTok-Gesichtern und der Frage: Für wen genau ist das eigentlich? Und weil das noch nicht reicht: KI-Block mit OpenAI-Report, ein Tennisonkel dreht in Berlin seine Runden, und irgendwo zwischen Jogginganzug und Weltpolitik taucht Maduro auf – inklusive Marken, die plötzlich meinen, sie müssten sich positionieren. Wie immer gilt: Wir lesen NUR Headlines. Manchmal sogar mit beiden Augen. Quellen: https://www.aerzteblatt.de/news/us-regierung-veroffentlicht-neue-ernahrungsrichtlinie-und-stosst-auf-geteiltes-echo-da799570-3e76-41cf-8888-a4ae35550bc8 https://www.womenshealthmag.com/uk/food/a69916291/junk-food-advertising-ban-uk-explained/ https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/spd-vorschlag-lebensmittelpreise-deutschland-100.html https://www.business-punk.com/tech/openai-report-enthuellt-die-5-prozent-elite-arbeitet-sechsfach-schneller-der-rest-verliert-den-anschluss/#google_vignette https://www.wuv.de/Themen/Marke/Schafsinvasion-Gefundenes-Fressen-fuer-bei-Penny https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/interview-mit-cmo-steffen-zeller-warum-ruegenwalder-im-veganuary-mit-retro-marketing-punkten-will-232700
In dieser Folge sprechen wir über das, was Markenführung heute ausmacht oder eben nicht. 80 % aller Werbebotschaften verpuffen binnen 24 Stunden. Es sei denn, sie triggern Emotion. Das sagt die Forschung. Und trotzdem sehen wir immer wieder: strategisch gute Kampagnen sind selten – und noch seltener emotional ohne peinlich zu sein. Beispiel Bahn: Die Ausschreibung über 120 Millionen läuft und parallel dazu gibt’s die neue Contentreihe „Boah Bahn“ mit Anke Engelke. Comedy soll Vertrauen schaffen. Oder ist es schon Resignation in Serienform? Passend dazu: Die Kölner Oper soll 2026 (wirklich) eröffnen. 15 Jahre Sanierung, jetzt darf Jung von Matt kommunizieren. Viel Spaß in der Stadt, in der Lokalpatriotismus eine eigene Marketingdisziplin ist. Dann wäre da noch das EU-Parlament, das sich an der Bezeichnung „Veggie-Wurst“ abarbeitet. Als gäbe es keine anderen Probleme. Währenddessen diskutiert die Branche, ob bei Mammut Arroganz oder Zielgruppenfilterung im Spiel ist – vielleicht beides? Und das alles unter dem Eindruck eines Kommentars, der auf den Punkt bringt, wie wenig die Branche an ihren eigenen Maßstäben misst: Gute Kampagnen tun weh, weil sie zeigen, wie viel oft möglich gewesen wäre. Aber wie schon Loddar Matthäus einst sagte: Wäre, wäre, Fahrradkette. Quellen: https://www.wuv.de/Themen/Marke/Mammut-Wie-viel-Ueberheblichkeit-vertraegt-eine-Marke https://www.wuv.de/Themen/Marke/Verbot-der-Veggie-Wurst-Europa-verliert-das-Mass-der-Vernunft https://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/oeffentliche-ausschreibung-deutsche-bahn-startet-mega-pitch-230651 https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/nach-14-jahren-koelner-oper-soll-im-september-2026-eroeffnen-2-1119176
In dieser Episode ist Schluss mit Sommerloch. Viviane und Stephanie zerlegen die Aufreger der letzten Wochen: ein Baby im Bundestag (ernsthaft, 2025?), der Mythos Vereinbarkeit, der so alt ist wie die Branche selbst, und die schöne neue KI-Welt, die Junioren schneller überflüssig macht, als man „Praktikum“ sagen kann. Zwischen Panik und Heilsversprechen stellen sie die Frage: Welche Jobs verschwinden wirklich – und welche entstehen gerade erst? Außerdem geht’s um den Adventskalender-Wahnsinn, der längst mehr Trigger als Freude ist: Von Luxusmarken, die für 700 Euro 24 Mini-Proben verkaufen, bis hin zu Supermärkten, die jede noch so absurde Nische mit Schokolade füllen. Klar, dass da niemand mehr den Überblick hat – geschweige denn Lust auf noch ein Türchen. Natürlich darf das Influencer-Marketing nicht fehlen: zwischen Heilsversprechen, Fremdscham und der ewigen Hoffnung, dass der nächste Swipe-up doch endlich den ROI rettet. Dazu: Fehlerkultur, die zwar in jedem Leitbild auftaucht, in der Praxis aber eher Folklore bleibt. Und Generationenkonflikte, die jedes Meeting sabotieren – weil Babyboomer noch immer PowerPoint feiern, während Gen Z längst lieber Miro-Boards malt. Viviane und Stephanie sprechen auch über Selbstwirksamkeit – warum sie kein fancy Buzzword ist, sondern Überlebensstrategie – und drehen am Ende das große Rad: Klimakrise, Aktivismus und die unbequeme Wahrheit, dass wir alle lieber Storys posten, als selbst welche zu schreiben. QUELLEN: https://www.horizont.net/tech/nachrichten/us-studie-junge-menschen-bekommen-wegen-ki-immer-weniger-jobs-230018 https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/gruenen-politikerin-hanna-steinmueller-wo-kann-man-mit-baby-auftreten-und-wo-nicht-110704523.html https://www.glamour.de/beauty/artikel/beauty-adventskalender
Diese Woche bei MARKEDING: Marken zwischen Bedeutungssehnsucht und Bedeutungsverlust. Madonna trägt Strumpfhosen vom Berliner Start-up Saint Sass – die Reichweite? Geisteskrank. Und kaum ist der Hype da, steht Temu bereit mit 1-Euro-Kopie. Originalität als Einladung zum Nachmachen. Die Geissens werden überfallen. Und das Erste, was Robert Geiss tut? Das Handy zücken. Die neue Medienrealität in drei Worten: Kamera statt Konsequenz. De Beukelaer bringt für die Prinzenrolle einen KI-generierten Spot auf den Markt. Inhaltlich irrelevant, ästhetisch mittel – aber der eigentliche Aufreger: Die halbe Kreativbranche bekommt Schnappatmung. Nicht wegen der Idee, sondern aus Angst, selbst bald überflüssig zu sein. Brax macht Schluss – mit Schweinsteiger und Ivanović. Weil es nicht zur Marke passt, eine kaputte Beziehung weiter zu inszenieren. Eine seltene Form von Konsequenz und Klarheit in der Testimonial-Logik. Respekt. Und dann noch: Die Bildungsministerin will den Zugang zu Social Media auf 14 bzw. 16 Jahre begrenzen. Der Fall „White Tiger“ zeigt, wie dringend wir Kinder schützen – und endlich Medienkompetenz ernst nehmen müssten. Enjoy! QUELLEN: https://www.focus.de/kultur/stars/robert-geiss-teilt-taeterfotos-nach-brutalem-ueberfall_a3c60e1b-03d6-4c82-bc89-abb5eba73232.html https://www.rnd.de/politik/fall-white-tiger-20-jaehriger-draengte-jugendlichen-im-netz-zum-selbstmord-NMIVV6AUUBFGRJHZTPUQOUCB4Y.html https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/jugendliche-kinder-social-media-tiktok-100.html https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/-prinzen-rolle-kampagne-grieseon-de-beukelaer-setzt-sich-mit-ki-werbespot-in-die-nesseln-228360 https://www.textilwirtschaft.de/business/news/markenbotschafter-brax-beendet-zusammenarbeit-mit-bastian-schweinsteiger-und-ana-ivanovi-250899 https://www.business-punk.com/brand/saint-sass-madonna-moment-berlin-startup/
Hailey Bieber verkauft „Rhode“ für 800 Millionen. O₂ lässt einen Fisch sprechen. Aperol macht aus seiner Farbe eine Ideologie. BiBi haut Edeka für Billigfleisch einen drüber. Und Lidl lässt Sarah Connor die Nationalhymne umtexten, weil Butter im Angebot ist. Klingt wie ein Fiebertraum, ist aber das aktuelle Werbe-Geschehen. Alle wollen Nähe. Alle wollen Haltung. Und alle starren auf die Möhre namens „Lovebrand“, die ihnen vor die Nase gebunden wurde – während sie im Kreis laufen. Wir reden drüber. Ihr hört zu, QUELLEN: https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/sprechender-fisch-als-star-das-ist-das-erstlingswerk-von-steve-plesker-fuer-o2-227980 https://www.wuv.de/Themen/Marke/Wie-Aperol-seine-Farbe-zur-globalen-Markenikone-gemacht-hat https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/mit-sarah-connor-als-werbebotschafterin-lidl-kapert-deutsche-nationalhymne-fuer-preiskampagne-228060 https://presseportal.greenpeace.de/250062-protest-gegen-edeka-fleisch-aus-tierschutzwidriger-haltung-mit-prominenter-unterstutzung-durch-bianca-heinicke
Coca-Cola hat „Share a Coke“ wiederbelebt – und siehe da: Wir stehen erneut vor dem Regal und suchen unsere Namen, als würde uns die Welt nur über eine PET-Flasche anerkennen. Funktioniert immer noch. Muss man auch erst mal schaffen. Wir selbst waren nicht beim OMR-Festival. Nicht, weil wir es boykottieren – sondern weil Menschenmengen mit halbgarem Networking-Charme und doppeltem Espresso-Bier-Atem einfach nicht unser natürliches Habitat sind. Gleichzeitig rollt in Hamburg eine Initiative, die fordert: Außenwerbung? Bitte nur noch antikapitalistische Fachinfos auf glutenfreiem Altpapier, angekleistert mit handgeschleimtem Bio-Sekret freikriechender Schnecken. Die Ironie: Während die Stadt sich als Marketing-Mekka inszeniert, will sie ihrer eigenen Sichtbarkeit den Stecker ziehen. Apropos Stecker: In Spanien gab’s einen Strom- und Internetausfall. Viviane war kurz davor, ein One-Way-Ticket zu buchen. Denn wahre Erholung beginnt, wenn das WLAN schweigt. Und dann ist da noch LinkedIn. Wo man sich täglich fragt: Diskutieren oder einfach mal die Fresse halten? Wir sprechen über stille Sehnsüchte, laute Selbstvermarktung – und das zähe Ringen um Souveränität in Kommentarspalten. ENJOY! Quellen: https://www.coca-cola.com/de/de/media-center/coca-cola-share-a-coke https://www.welt.de/regionales/hamburg/article256092902/Gericht-entscheidet-Eilantrag-des-Volksbegehrens-Hamburg-Werbefrei-unzulaessig.html https://www.tagesschau.de/ausland/europa/spanien-portugal-stromausfall-ursache-100.html
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Herzlich Willkommen zu dem Podcast von zwei Beraterinnen, die elfengleich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hüpfen.In „Markeding“ beschäftigen sich Stephanie Verch und Viviane Wilde-Skibicki mit den Untiefen und den seichten Pfützen ihres Lebens als Beraterinnen für Irgendwas mit Internet. Sie laden die Zuhörenden dazu ein, die News der Woche ihrer ganz eigenen Babbel-Bubble mit ihnen Revue passieren zu lassen, ziehen liebevoll vom Leder ziehen und scheren zärtlich über den Kamm.
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