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by DIE ZEIT
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Ein Jahr im Kanzleramt, heftige Kritik aus Washington und ein TV-Auftritt, der nachhallt: Friedrich Merz verteidigt bei Caren Miosga seinen Kurs, spielt den angekündigten US-Truppenabzug als »zugespitzt, aber beherrschbar« herunter – während Donald Trump ihn öffentlich als Kanzler eines »kaputten Landes« attackiert. Gleichzeitig rutscht die Zufriedenheit mit der schwarz-roten Regierung auf Rekordtiefs, mehr als zwei Drittel der Menschen sind mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden. Wie passt das zusammen mit einem Regierungschef, der darauf verweist, vieles sei »völlig geräuschlos« entschieden worden – und der Koalitionspartner SPD mahnt, sie könne »nicht machen, was sie will«?In der 139. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Rita Lauter mit der politischen Korrespondentin, Buchautorin und langjährigen CDU-Beobachterin Mariam Lau über die Ein-Jahres-Bilanz der Merz-Regierung, über seinen Regierungsstil und seine Ansagen in Richtung SPD. Es geht um Umfragen im Keller, die eskalierende Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten und die Frage, ob Merz’ öffentliche Inszenierung als krisenfester Kanzler trägt, wenn sich die Stimmung im Land immer weiter eintrübt.Wir schauen darauf, welche politischen Projekte im ersten Jahr seiner Amtszeit tatsächlich auf den Weg gebracht wurden – von der Wirtschafts- und Haushaltspolitik über soziale Fragen bis zur außen- und sicherheitspolitischen Linie gegenüber den USA – und wie viel davon in der aufgeheizten Debatte um sein Image untergeht. Außerdem ordnen wir ein, wie ernst der Koalitionskrach hinter den Kulissen ist und ob die Erzählung vom schwachen Kanzler der realen Bilanz im Kanzleramt standhält.Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.Skript und Moderation: Rita LauterPostproduktion: Simon Schmalhorst, Julian ClaudiRedaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias Giordano, Julian ClaudiStudentische Unterstützung: Carla MoritzRessortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin
Die gesetzliche Rente wird laut Kanzler Friedrich Merz künftig nur noch die Basisabsicherung sein – den gewohnten Lebensstandard im Alter sollen viele Menschen über private Vorsorge am Kapitalmarkt sichern. Doch was bedeutet das für alle, die heute zwischen 25 und 50 sind und oft kaum Geld übrig haben?In der 138. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Victor Gojdka aus dem Geld-Ressort der ZEIT darüber, welche Modelle die Politik aktuell diskutiert, welche Rolle Aktien und ETFs dabei spielen sollen und wie realistisch die Versprechen der Regierung sind.Es geht um konkrete Rechenbeispiele zur Altersvorsorge mit Sparplänen, um Chancen und Risiken einer stärkeren Abhängigkeit vom Kapitalmarkt – und um die Frage, welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen und wie stark sie die Börsen beeinflussen.Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.Redaktionsleitung und Moderation: Dilan GropengiesserPostproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias GiordanoRedaktion und Produktion: Lucie Liu, Matthias GiordanoStudentische Unterstützung:Ressortleitung Video: Max BoenkeTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin
Die neue Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt widersprüchliche Entwicklungen: Insgesamt geht die Kriminalität zurück – gleichzeitig steigen Sexualdelikte seit Jahren deutlich an, insbesondere bei schweren Formen wie Vergewaltigung und sexueller Nötigung.Auch Kinder rücken stärker ins Blickfeld der Statistik – sowohl als Betroffene als auch als Tatverdächtige. Woran liegt das? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Entwicklungen, rechtliche Änderungen – und die zunehmende Verlagerung von Kriminalität ins Internet, etwa durch Cybergrooming oder neue Meldepflichten für Plattformen?Darüber spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser in der 137. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Susann Prätor. Sie forscht an der Polizeiakademie Niedersachsen zu Kriminalität, gesellschaftlichen Entwicklungen und Führungsfragen.
Seit Monaten richtet sich die internationale Aufmerksamkeit vor allem auf Gaza und den offenen Konflikt zwischen den USA und Iran. Weniger beachtet wird ein weiterer Krieg: Entlang der Grenze zwischen Israel und dem Libanon kommt es täglich zu Beschuss, Luftangriffen und Vertreibungen.Israel versucht, die Hisbollah militärisch zurückzudrängen. Die Hisbollah inszeniert sich zugleich als Schutzmacht gegen Israel. Dazwischen steht ein Land, dessen Wirtschaft kollabiert ist, in dem Hunderttausende auf der Flucht sind und in dem die Regierung kaum Kontrolle über das eigene Territorium hat. Was droht der Bevölkerung im Libanon als Nächstes? Und wie groß ist das Risiko, dass sich der Konflikt weiter ausweitet?Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit der freien Korrespondentin Stella Männer, die aus Beirut zugeschaltet ist und schildert, wie sich der Krieg im Alltag der Menschen niederschlägt – und warum viele Libanesinnen und Libanesen das Gefühl haben, dass ihr Krieg international kaum noch wahrgenommen wird.Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.
Vier Astronauten sind zum Mond geflogen – zum ersten Mal seit 1972. Doch die Artemis-2-Mission ist mehr als ein Testflug: Sie gilt als entscheidender Prüfstein dafür, ob die USA ihre Führungsrolle im All behaupten können. China plant spätestens 2030 eine eigene bemannte Mondmission – und wer dort zuerst dauerhaft präsent ist, könnte künftig Standards für Infrastruktur, Rohstoffe und Einfluss im All setzen.Das Programm dahinter ist ein Hochrisikoprojekt: Artemis hat bereits rund 100 Milliarden Dollar gekostet, wurde jahrelang verzögert und setzt mit dem Space Launch System teilweise auf überarbeitete Technik aus den 1980er-Jahren. Der Rechnungshof der NASA bewertet das Programm bei den aktuellen Kosten als kaum finanzierbar. Gleichzeitig treiben private Unternehmen das Tempo voran: Mit rund 80 Prozent aller Raketenstarts weltweit ist SpaceX derzeit die dominierende Kraft im All.Langfristig wird der Weltraum vielfältiger: Neben den USA und China investieren auch Indien, Japan, Europa und die Emirate in eigene Programme. Bis etwa 2040 könnte sich eine multipolare Raumfahrt entwickeln, bei der mehrere Akteure eine relevante Rolle spielen. Deutschland plant bis 2030 Investitionen von rund 35 Milliarden Euro in Satelliten, Abwehr und Startkapazitäten. Russland hingegen verliert zunehmend an Bedeutung. Dabei stellt sich die Frage: Geht es vor allem um Prestige – oder um die Kontrolle über zukünftige Infrastruktur und Ressourcen im All?Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Wissenschaftskorrespondent Stefan Schmitt in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche.
Israel und die USA galten lange als unerschütterliche Partner. Doch diese Allianz gerät ins Wanken. Die Stimmung in den USA kippt gegenüber Israel. Erstmals sympathisieren mehr Amerikaner mit den Palästinensern als mit Israel. Die Kritik reicht längst über progressive Milieus hinaus: Auch unter Unabhängigen, Demokraten – und zunehmend sogar im republikanischen Lager – wächst die Skepsis. Selbst im Umfeld der Maga-Bewegung wird die außenpolitische Linie hinterfragt.Für Donald Trump könnte der zunehmend diffuse Krieg zum Risiko werden: Seine Zustimmungswerte liegen bei 40 Prozent und die steigenden Preise im Zuge des Krieges treffen die Wähler direkt. Kriege mit spürbaren Kosten im Inland gelten als politisch gefährlich.Gleichzeitig warnen Beobachter, dass der Konflikt selbst Israels wichtigste strategische Ressource gefährden könnte: die enge Beziehung zu den USA. Was bedeutet das für die Zukunft der Allianz – und welche Ziele verfolgt Israel selbst in der Region?Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit ZEIT-Korrespondent Paul Middelhoff in Washington, D. C. in der aktuellen Folge von Was jetzt? – Die Woche.
Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch zur AfD.Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Viele sind frustriert vom politischen System und haben das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent – mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge Menschen.Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher kommt der Frust – und was müsste sich ändern?Redaktionsleitung & Moderation: Hannah GrünewaldPostproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias GiordanoRedaktion & Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Fish&ClipsStudentische Unterstützung: Carla MoritzRedaktionelle Mitarbeit: Soley KünneRessortleitung Video: Max Boenke und Claudia BracholdtTechnisches Konzept: Sven WoltersVideodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás GroneMusik: Konrad Peschmann, soundskin#afd #auswandern #jugend #landtagswahl #jugendstudie #JugendinDeutschland2026
Die Netflix-Doku Louis Theroux: Inside the Manosphere zeigt eine Parallelwelt, in der junge Männer Influencern folgen, die Dominanz, Reichtum und Erfolg versprechen – während viele von ihnen im Alltag Unsicherheit und Ohnmacht erleben. Hinter den Clips von Andrew Tate, Red-Pill-Coaches oder "high-value man"-Gurus steckt ein digitales Ökosystem aus Foren, Subreddits und Telegram-Gruppen, in denen sich Frust über Dating, Arbeit und Status langsam in Ideologie verwandelt – bis hin zu offener Misogynie und Verschwörungserzählungen.Was treibt junge Männer wirklich in diese Netzwerke – Einsamkeit, relative Deprivation oder etwas Größeres? Wie verbinden sich wirtschaftliche Unsicherheit, der Druck zur Selbstoptimierung und alte antifeministische Erzählungen zu einer neuen "algorithmischen Männlichkeit" – und warum unterstützen auch Frauen Manosphere‑Narrative? Und vor allem: Was könnte man dem entgegensetzen – bessere Prävention in Schulen, mehr Regulierung von Plattformen oder neue, positive Männlichkeitsbilder jenseits von Dominanz und Abwertung? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Autor Fikri Anıl Altıntaş, der sich mit Männlichkeit und Antifeminismus auseinandersetzt, in der 132. Folge von Was jetzt? – Die Woche.
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Im Videopodcast der ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag mit Expertinnen und Experten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema der Woche.
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