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by Kontrafunk
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Diesmal ist der Schriftsteller und Waldgänger Norbert Scheuer zu Gast bei Matthias Burchardt und erzählt am Beispiel seines Bestsellers „Winterbienen“, wie ein Roman entsteht. Wie erarbeitet man seinen Stoff, findet eine angemessene Form, erfüllt die Figuren mit Leben? Und warum sind „Lockenwickler“ bedeutsam? Letztlich geht es auch um die Frage, wie man etwas Kostbares durch den Raum und durch die Zeit tragen kann, wenn die Welt verwintert.
Der Mensch ist, so Herder, der erste Freigelassene der Schöpfung. Nun aber muss der Mensch etwas aus seinem Freisein machen. Auf der einen Seite verspricht das Freisein die Freiheit, selbst zu entscheiden, beinhaltet andererseits aber auch die Pflicht, das eigene Selbst zu verantworten. Dabei laufen naturgemäß häufig die Interessen der uns ständig umgebenden anderen zuwider. In Abwandlung des vielzitierten Satzes von Jean–Jacques Rousseau sollten wir daher vielleicht besser sagen: Die Freiheit des Menschen liegt darin, dass er tun kann, was er tun will, und zugleich darin, dass er nicht tun muss, was er nicht tun möchte. Matthias Burchardt und Alexander Christ sprechen in dieser Ausgabe über das zentrale philosophische Thema der Freiheit.
Ob mit Hörern per Telefon oder mit Gästen im Studio – hier wird live gesprochen: über Privates und Politisches, Belangloses und Grundstürzendes, ohne Rückhalt, mit vollem Risiko. Die Sendung ist der Joker des Kontrafunks, voller Unwägbarkeiten und Überraschungen. Jeden Werktag ab 20:05 Uhr geht es um den gegenwärtigen Moment: eine Feier der Jetzigkeit und eine Antwort auf die Aktualität.
Was haben die Inszenierungen in der Kunst – etwa im Theater oder im Museum – mit der medialen Inszenierung von Wirklichkeit gemeinsam, und was unterscheidet diese? Mit seinem Gast, der Schauspielerin und Regisseurin Gabriele Gysi, erkundet Alexander Christ in dieser ganz besonderen Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk heute die wichtige Grenzlinie zwischen der gelungenen In-Szene-Setzung eines Kunstwerks und der perfiden Täuschung der breiten Massen durch absurde Schaustücke heutiger Politakteure. Jedes Inszenieren ist am Ende der Realität ausgesetzt, und so gilt wohl nach wie vor der Satz von Peter Glotz: „Die Inszenierung der Politik als Theater ist möglich. Aber sie hat ihre Grenzen. Irgendwann endet die Faszination jedes Theaterabends in den Mühen des Heimwegs.“
Es kränkt schon die eigene Eitelkeit, wenn mir jemand widerspricht. Vermutlich sind Herrscher deshalb geneigt, politische Opposition zu unterdrücken. Schließlich ist der Widerspruch mehr als eine Provokation: Er wirft die Frage nach der Wahrheit meiner Behauptung auf. In der Wissenschaft ist er deshalb idealerweise höchstwillkommen. Im gemeinsamen Interesse an der Wahrheit bietet der Widerspruch einen guten Anlass zur Sachklärung. Was aber bedeuten Widersprüchlichkeiten für unser persönliches Leben? Müssen sie biografisch immer aufgelöst werden?
Wer kommt schon ohne Küssen durch den Tag? Wir küssen unsere Liebsten, gute Bekannte, aus Freude, aus Dankbarkeit, aus Zuneigung, aus Pflichtgefühl, ehrerbietig und aus vielen weiteren guten und schlechten Gründen. Ohne Zweifel liegt im Kusse ein gewisser Zauber. Diesen zu ergründen, machen sich Matthias Burchardt und Alexander Christ in dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk auf den Weg, beide selbst leidenschaftliche Küsser und Kussbefürworter.
Ist Musik nur „organisierter Lärm“ oder so viel mehr als das? Das Wesen des Musizierens liege darin, die Stille hörbar zu machen, sagen manche Musiker. Musizieren kann an sich jeder Mensch, manchmal mit großem Können, manchmal mit bescheidenem Erfolg, aber immer löst das Musizieren Emotionen aus. In dieser Folge von „Philosophieren“ im Kontrafunk unterhalten sich Matthias Burchardt und Alexander Christ über das Musikmachen und dessen tieferen Sinn. (Wiederholung vom 11. März 2024)
Im Tanzen entwindet sich der menschliche Körper der Schwerkraft des Alltags und bringt flüchtige Verse eines sinnlichen Ausdrucks hervor. So zumindest erscheint es Alexander Christ und Matthias Burchardt, den bekennenden Nichttänzern, in ihrer zaghaften Annäherung an das so bedeutsame Kulturphänomen des Tanzens. (Wiederholung)
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Philosophieren ist eine Tätigkeit. Deshalb nehmen wir das Verb als Titel. Matthias Burchardt und Alexander Christ philosophieren am besten zusammen. Man kann ihnen dabei zuhören und darf sich auch noch selber etwas denken.
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