
Free Daily Podcast Summary
by Planetarium Bochum
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
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Der astronomische Sommeranfang rückt näher – am 21. Juni um 10:25 Uhr genau ist es soweit – und Susanne und Paul nehmen das zum Anlass für einen sommerlichen Spaziergang durch ein Phänomen, das alle kennen, aber wenige wirklich erklären können: Woher kommen eigentlich die Jahreszeiten?Die Antwort hat, Spoiler, nichts mit der elliptischen Erdbahn zu tun, ein weit verbreiteter Irrtum, den unsere beiden Himmelsspaziergänger gleich am Anfang freundlich, aber gründlich aus dem Weg räumen. Was die Jahreszeiten wirklich antreibt, ist die geneigte Erdachse: 23,5 Grad, die sich als Wendekreise und Polarkreise auf jedem Globus wiederfinden. Im Sommer sorgt diese Neigung für Dämmerungen, die in Bochum kaum enden. Warum der Sommer astronomisch genau dann beginnt, wenn die Tageslänge eigentlich schon wieder abnimmt, weshalb der Winter vier Tage kürzer ist als der Sommer und was das alles mit unserem Mond zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Folge. In „Hinter der Schlagzeile" geht der Schritt dann ins ganz Große: 4,4 Milliarden Lichtjahre entfernt, im Zentrum einer riesigen elliptischen Galaxie, lauern möglicherweise zwei schwarze Löcher mit zusammen 60 Milliarden Sonnenmassen und umkreisen einander. Was passiert, wenn sie kollidieren? Und würden wir das überhaupt messen können?Eine Folge, die vom längsten Tag des Jahres bis an den Rand des beobachtbaren Universums reicht – mit einem Apfel als Modell und einem Schwarzen Loch als Finale. Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul der Sonne entgegen!
In der Nacht vom 1. auf den 2. April 2026 startete Artemis 2 und bald darauf befanden sich zum ersten Mal seit fast 53 Jahren wieder Menschen in der Nähe des Mondes. Susanne und Paul haben in dieser Nacht natürlich kaum geschlafen, sondern dieses besondere Ereignis live verfolgt. In dieser Folge nehmen unsere beiden Himmelsspaziergänger uns mit auf die Reise der Artemis 2: Welchen Zweck hatte diese vielbeachtet Mond-Mission, haben die Astronauten neue Erkenntnisse mitgebracht und warum hat es so lange gedauert, bis die Artemis endlich starten konnte?Der Weg zum Lift-off war kurvenreich: Lecks, ein ramponierter Hitzeschild, ein neuer Wiedereintrittswinkel. Susanne und Paul erklären, was die Orion-Kapsel mit Bremen zu tun hat, welche Teile unseres Erdtrabanten die Crew mit eigenen Augen sehen durfte, die kein Mensch vor ihnen je im Sonnenlicht erblickt hat, und warum die vier Astronauten hinter dem Mond Schwarze T-Shirts vor ihre Fenster hängen mussten. Doch die beiden lassen auch die großen Fragen nicht liegen: Warum überhaupt Menschen statt Sonden? Was steckt hinter dem neuen Wettlauf Richtung Mondsüdpol? Und wie realistisch ist ein deutscher Astronaut an Bord?In „Hinter der Schlagzeile" geht der Spaziergang dann weit über den Mond hinaus – zur Hubble-Spannung, einem der hartnäckigsten Widersprüche der modernen Kosmologie. Eine neue Studie hat das Problem gerade nochmals verschärft: Brauchen wir neue Physik, neue Teilchen oder stimmt mit unseren kosmologischen Grundannahmen etwas grundsätzlich nicht?Eine Folge mitten im Zeitgeschehen, zwischen Countdown-Fieber und kosmologischen Rätseln.
Alle reden übers Wetter und Susanne und Paul tun es diesmal auch. In dieser Folge schlendern unsere beiden Himmelsspaziergänger durch das Phänomen des Weltraumwetters: Woher kommt es, was kann es anrichten und wann sorgt es dafür, dass der Himmel über Deutschland in Grün und Rot leuchtet?An den Ausgangspunkt erinnern sich sicher die meisten: die spektakulären Polarlichter im Januar 2026, die auch über dem Ruhrgebiet gut sichtbar über den Himmel tanzten. Was steckt dahinter? Die Antwort führt schnell zur Sonne, zu Sonnenflecken, koronalen Massenauswürfen und dem elfjährigen Aktivitätszyklus unseres Sterns. Susanne und Paul erklären, wenn der Sonnenwind zu einem Kurzschluss im Magnetfeld der Erde führt, warum die energiereichsten Teilchen schon nach Minuten bei der Erde ankommen und warum Amateurfunker oft als erste merken, wenn ein Sonnensturm unterwegs ist.Doch der Spaziergang endet nicht an der Erdatmosphäre. Denn auch Milliarden anderer Sterne machen Sternwind und manchmal schickt das Universum Teilchen auf den Weg, deren Energie die unserer besten Beschleuniger weit übersteigt. Von galaktischen Winden bis zu den riesigen Cherenkov-Teleskopen auf La Palma: Der Blick weitet sich vom Wohnzimmer bis an den Rand der Milchstraße.In „Hinter der Schlagzeile" nehmen Susanne und Paul eine außergewöhnliche Entdeckung unter die Lupe: eine Galaxie im Perseus-Galaxienhaufen, die zu über 99 Prozent aus dunkler Materie zu bestehen scheint und deren schwaches Glimmen sich nur durch vier verdächtig nah beieinander liegende Kugelsternhaufen verriet. Seltener Ausreißer oder bisher übersehener Normalfall?Eine Folge voller Sonnenstürme, magnetischer Kapriolen und kosmischer Unsichtbarkeit, für alle, die beim nächsten Polarlicht nicht nur staunen, sondern auch verstehen wollen, was da oben eigentlich los ist.
Ein Planet, den es nicht gibt – und der trotzdem für Jahrzehnte die Astronomie in Atem hielt. In dieser Folge wandern Susanne und Paul tief in die Sonnennähe, vorbei an Merkur, hinein in eine Region des Sonnensystems, die kaum ein Instrument je wirklich gesehen hat. Was steckt hinter dem hypothetischen Planeten Vulkan – und nein, nicht dem Heimatplaneten von Mister Spock?Den Ausgangspunkt liefert ein elegantes Rätsel aus dem 19. Jahrhundert: Die Bahn des Merkur verhielt sich ein winziges bisschen anders, als die Newtonsche Physik vorhersagte. Der berühmte Bahnrechner Urbain Leverier – derselbe, der auf dem Papier den Neptun gefunden hatte – schloss kühn: Da muss noch etwas sein, noch näher an der Sonne. Susanne und Paul erzählen von einem französischen Landarzt mit Pendeluhr und Tischlerhobelbank, der behauptete, den Transit dieses Planeten beobachtet zu haben, von aufgeregten Astronomen bei der Sonnenfinsternis 1878 – und davon, warum Einstein schließlich keinen Vulkan brauchte, um alles zu erklären. Die Allgemeine Relativitätstheorie erledigte das in einem Satz.Ganz leer ist die innere Sonnennähe aber nicht. Unsere beiden Himmelsspaziergänger nehmen auch die sogenannten Vulkanoide unter die Lupe – einen hypothetischen Asteroidengürtel, der bislang noch niemand gefunden hat – sowie sonnenstreifende Kometen und die Frage, was moderne Sonnensatelliten heute eigentlich alles erspähen.In „Hinter der Schlagzeile" weiten Susanne und Paul den Blick auf fremde Sonnensysteme: Eine neue Auswertung von TESS-Daten zeigt, dass um die häufigsten Sterne der Milchstraße – die kleinen Roten – fast ausschließlich Supererden kreisen, während gasreiche Planeten dort kaum vorkommen. Warum? Und was bedeutet das für die Frage nach Leben in diesen Systemen?Eine Folge voller detektivischer Spurensuche, überraschender Wendungen und dem wohligen Schwindel, wenn man begreift, wie nah die Sonne wirklich brennt.
Wäre es möglich, einfach einen Schritt aus dem Zeitpfeil herauszutreten und an einem anderen Punkt wieder einzusteigen? In dieser Folge schlendern Susanne und Paul durch eine der faszinierendsten Fragen der Physik: Sind Zeitreisen möglich und wenn ja, wohin führen sie eigentlich?Der Weg beginnt sanft: Denn schon beim Blick in den Nachthimmel reisen wir in gewisser Weise in die Vergangenheit. Der Mond, wie er vor 1,3 Sekunden war. Die Sonne, ihr Licht ist acht Minuten jung. Und die entferntesten Sterne der Milchstraße – wir reisen zehntausende Lichtjahre zurück in der Zeit. Unsere beiden Himmelsspaziergänger folgen diesem Gedanken zunächst ganz entspannt, bevor es steiler wird: Können wir, angetrieben von der speziellen Relativitätstheorie, tatsächlich mit einem fast lichtschnellen Raumschiff in die Zukunft aufbrechen? Und was bedeutet es, wenn man nach wenigen Wochen Reisezeit zurückkommt, die Welt aber ein Jahrzehnt weitergelaufen ist?Noch verwinkelter wird der Pfad bei der Reise in die Vergangenheit. Das Großvaterparadoxon wartet um die nächste Kurve, Hawkings „Chronology Protection Conjecture" wirft seine Schatten voraus und die „Viele-Welten-Theorie“ öffnet einen Abzweig, der in gleich mehrere Universen führt. Ist der Zeitpfeil wirklich unumkehrbar? Oder gibt es Schlupflöcher in der Raumzeit, durch die sich ein gedanklicher Spaziergang lohnt?In „Hinter der Schlagzeile" richtet sich der Blick auf das neue Vera-Rubin-Teleskop in Chile – eine kosmische Entdeckungsmaschine, die allein in einer einzigen Testnacht 800.000 Veränderungen am Himmel aufgespürt hat. Was bedeutet das für die Astronomie? Und wer soll das alles eigentlich nachbeobachten?Eine Folge voller Gedankenexperimente, physikalischer Wegbiegungen und ehrlicher Grenzmarkierungen zwischen dem, was möglich ist – und dem, was vielleicht für immer Spekulation bleibt. Also: Kopfhörer auf, Zeitpfeil im Blick – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis!
Der Erdorbit füllt sich – und zwar rasant. In dieser Folge wandern Susanne und Paul nicht weit hinaus in die Tiefen des Alls, sondern richten den Blick in den nahen Himmel: auf die Flut von Satelliten, die unseren Planeten wie ein technologisches Geflecht umhüllt. Von den ersten Starlink-Ketten, die ahnungslose Beobachter am Abendhimmel in staunendes Kopfschütteln versetzt haben, bis hin zu Megakonstellationen mit Zehntausenden geplanter Objekte – unsere beiden Himmelspaziergänger fragen, was dieses schillernde neue Himmelsgewimmel für Astronomie, den Nachthimmel als kulturelles Erbe der Menschheit und den freien Blick ins Weltall bedeutet.Denn so verführerisch globales Internet aus dem All klingt: Das Gedränge im niedrigen Erdorbit hat seinen Preis. Weshalb die Satellitenschwemme auch für Astrofotografen zunehmend zum Problem wird und warum durch ein beunruhigendes Szenario namens Kessler Syndrom eine einzige Kollision im Orbit den erdnahen Weltraum für Generationen unbrauchbar machen könnte, erklären euch Susanne und Paul in dieser Folge. In „Hinter der Schlagzeile" berichten unsere beiden Himmelsspaziergänger von „Sternenparks“: Auch in Deutschland entstehen immer wieder neue Regionen, in denen der Nachthimmel selbst unter Schutz gestellt wird. Das zeigt auch, dass Lichtverschmutzung längst kein Nischenthema, sondern mitten im Naturschutz angekommen ist.Also: Kopfhörer auf und mit Susanne und Paul den Blick nach oben richten – die Galaxis wartet!
Wann erstrahlte das erste für unsere Augen sichtbare Licht im Universum und was für gigantische Sterne zündeten es an? Zum Auftakt der 9. Staffel reisen Susanne und Paul weit zurück in das im wahrsten Sinne des Wortes dunkelste Kapitel der Geschichte des Kosmos: das sogenannte „dunkle Zeitalter“, die Epoche im frühen Universum zwischen 380.000 Jahren und einigen 100 Millionen Jahren nach dem Urknall, in der absolute Finsternis herrschte. Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, warum die allerersten Sterne aus schlichtem Wasserstoff und Helium entstanden, weshalb es damals noch kein einziges schweres Element gab und was das für die Natur dieser kosmischen Urzeit-Riesen bedeutet. Sterne von hundert- bis zehntausend Sonnenmassen konnten sich bilden: strahlend hell, rasend kurzlebig - die sogenannte Population III.In „Hinter der Schlagzeile“ nehmen unsere beiden Himmelsspaziergänger die sogenannten Little Red Dots unter die Lupe – winzige rote Punkte im frühen Universum, die das Webb-Teleskop aufgespürt hat und die die Forschungswelt rätseln ließen. Die Auflösung: massereiche schwarze Löcher in ihrer ersten, gefräßigsten Wachstumsphase – möglicherweise die Nachfahren ebenjener Monstersterne, über deren Entstehung Susanne und Paul zuvor berichtet haben.Ein Staffelauftakt voller kosmischer Urahnungen, überraschender Dimensionen und der leisen Faszination, in die früheste Geschichte des Universums zu blicken.
Wie ist das Universum im ganz Großen aufgebaut – und wo genau sind wir darin verortet? Im Staffelfinale von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul eine Hörerfrage zum Anlass, um weit hinauszuschauen: zu Galaxienhaufen, Superhaufen und geheimnisvollen Strukturen wie dem „Großen Attraktor“.Schritt für Schritt geht es von unserer kosmischen Nachbarschaft bis zu riesigen Netzwerken aus Galaxien, die das Universum wie ein gewaltiges Geflecht durchziehen. Dabei erklären Susanne und Paul anschaulich, warum Galaxien beieinanderbleiben können, obwohl sich das Universum ausdehnt – und weshalb selbst die größten bekannten Strukturen nur Teil eines noch größeren Zusammenhangs sind.In „Hinter der Schlagzeile“ geht es außerdem um ein aktuelles Forschungsergebnis zur dunklen Materie: Haben Forschende sie womöglich erstmals indirekt aufgespürt – oder ist doch eine weniger dramatische Erklärung wahrscheinlicher?Eine Folge, die Maßstäbe verschiebt und den Blick für die Dimensionen unseres kosmischen Zuhauses schärft.
„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.
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