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Seit über 40 Jahren steht Urban Priol schon als Kabarettist auf der Bühne. So langsam sehnt er sich nach seiner Rente, gibt er bei Sarah Bosetti offen zu. Denn auch, wenn er sich seine klare Haltung bewahrt, so hat er sich doch damit abgefunden, mit seiner Satire nicht wirklich etwas bewegen zu können. In dieser Podcast-Folge geht Urban Priol aber voll auf Angriff. “Zorn hält jung”, so sein Credo. Friedrich Merz traut er nach einem Jahr Kanzlerschaft nur so weit, wie er ein Klavier werfen kann. Trotzdem wünschen sich Urban und Sarah, dass Merz noch lange durchhält, denn alle anderen könnten es ja auch nicht besser. Und zumindest nimmt ihm Urban Priol ab, dass Merz nicht mit der AfD zusammenarbeiten will. Beim Thema “Social Media” sind sich die beiden uneinig. Urban Priol ist für eine Klarnamenpflicht, Sarah dagegen. Ihre Begründung: Menschen, die sich öffentlich im Internet äußern, können sich damit in Gefahr bringen. Im persönlichen Teil möchte Urban Priol gerne von Sarah wissen, mit wem sie gerne einen Italo-Western gedreht hätte. Und Sarah findet raus, dass Urban nicht Lehrer geworden wäre, wenn es mit dem Kabarett nicht geklappt hätte - obwohl er auf Lehramt studiert hat. Unser Podcast-Tipp: "Der verbotene Vater" aus der Reihe "Alles Geschichte – der History-Podcast" https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Noch mehr extra 3 auf allen Kanälen Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 null Heute zu Gast: Der Kabarettist Urban Priol Hoffnungsträger der Rechten Realität löst Satire ab Ein Herz für Merz Alles viel zu zahm Auf X sein oder nicht auf X sein Die Amokfrahrt und die Debatte danach Sinnloser Tankrabatt und Willy Brandt Eine letzte Frage Das tröstliche Ende
„Braucht die Welt noch Satire, wo die Welt doch schon Satire ist?“ fragt Sarah Bosettis heutiger Gast, der Kabarettist Claus von Wagner gleich zu Beginn. Bewirkt Kabarett noch etwas? „Nee“, sagt Wagner.„Denn Kabarett ist für den Arsch.“ Zugegeben, klingt ein wenig negativ diese Erkenntnis, sie war aber Ausgangspunkt seines neuen Programms. Generell stimmt Sarah ihm zu, denn heute wird Realität immer öfter zur Satire und nimmt den Satirikern den Job weg. Beide machen natürlich weiter, können aber dem ersten Thema "Kriminalstatistik" so viel Satirisches nicht abgewinnen, geht es doch wieder um Nicht–Deutsche und Zugewanderte, die laut Innenminister Dobrindt gemäß Ihres Bevölkerungsanteils überdurchschnittlich ausgewiesen sind. Für diesen Hinweis wurde er heftig kritisiert. Statistik zieht halt immer auch den „Tanz um die Statistik“ nach sich, wie Claus es bezeichnet und jeder liest das raus, was für ihn/sie nützlich ist. Sarah weist darauf hin, dass die soziale Situation von Zuwanderern oft vergessen wird, da müsse mehr hingeschaut und verbessert werden. Junge Männer sind das Problem findet sie, ob deutsch oder nicht deutsch. Aber, nicht "der Mann an sich" ist das Problem unserer Gesellschaft, sondern das Patriachat und deren Männlichkeitsbild. Es ist halt komplex, übrigens laut Sarah auch der Feminismus, denn der besteht ja auch nicht darin, allen Männern den Pimmel abzuschneiden ... „Wär auch viel Arbeit." (!) „Timmy“ ist Thema 2, das Schicksal des Buckelwals. Was lernen wir daraus? Dass wir noch Empathie haben. Gott sei Dank! Ansonsten ist natürlich ein großes Stück Doppelmoral mit im Spiel. Wir lassen Arten zu Tausenden täglich sterben, aber wir fiebern live mit dem einen Wal. Wie wäre es, wenn wir Tieren, die wir essen auch Namen geben würden, fragt sich Claus. Würde das an unserer Empathie etwas ändern? Sarah stellt fest, dass der Wal, je länger er da liegt, auch politisch wird. Irgendwann kommen wahrscheinlich die Gegner und beschimpfen ihn als faulen Schmarotzer, der Ressourcen verschlingt, nie was geleistet und schon gar nichts eingezahlt hat. Noch ist es nicht so weit, aber - Achtung Wortspiel - in MeckPom könnte der Wal die Wahl entscheiden. Am Ende gibt’s noch einen unglaublichen Fun Fact, der mit Buckelwalen und Star Trek IV zu tun hat und mit dem man bei jeder Stehparty garantiert Punkte macht. Unser heutiger Podcast Tipp: Olaf Schubert: Die schönsten Krisen https://www.ardsounds.de/sendung/olaf-schubert-die-schoensten-krisen/urn:ard:show:c6527920e2e74c0d/Noch mehr extra 3 auf allen Kanälen Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 Intro Heute zu Gast: Kabarettist Claus von Wagner Sag doch mal was Nettes: Polizeiliche Kriminalstatistik - ist das Patriarchat schuld? Liegen geblieben: Wal Timmy hält ein ganzes Land in Atem. Mit Empathie dem Populismus den Wind aus den Segeln nehmen? Entscheidet der Wal die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern? Können wir den Wal nicht einfach wie bei Star Trek IV wegbeamen? Eine letzte Frage: Über Bücher, die die Weltsicht verändern.
„Wenn ich gewusst hätte, dass man dafür ins Gefängnis kommen kann, wäre ich in meinem Leben deutlich weniger schwarz gefahren“, gibt Comedian Kawus Kalantar offen zu. Denn jährlich landen 9000 Menschen, die ohne Fahrschein im ÖPNV erwischt werden, im Knast, weil sie sich die Geldstrafe nicht leisten können. Die Justiz ist mittlerweile überfordert, der Knast teuer, also was tun? Sarah und ihr heutiger Gast Kawus sprechen darüber, weil Justizministerin Hubig eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens vorgeschlagen hat. Beide finden das richtig und fordern mindestens die Rückkehr des 9 Euro Tickets für arme Menschen. Vorschlag von Sarah: Ticketpreise ans Einkommen binden, so dass die wirklich Reichen auch gern mal 2000 Euro für eine U-Bahnfahrt zahlen sollten. Kawus sieht das schon als kommendes Statussymbol für Millionäre. So leicht wäre das! Jetzt hoffen beide nur, dass Kanzler Merz den Podcast hört und die Vorschläge umsetzt. Im Themen-Speeddating outet sich Sarah als absoluter Wolfgang Kubicki Fan und Kawus als überzeugter Befürworter einer krassen Zuckersteuer. „Ich will, dass die Cola 11 Euro kostet.“ - Wumms, das sitzt. Und er fügt das Bild an vom adipösen 8-jährigen mit einem Softdrink in der Hand. „Zucker ist halt eine Droge“, meint Sarah und hätte nichts gegen ein Zuckerverbot. Zum Schluss erklärt Kawus, warum Comedian sein für ihn besser war als ein Masterstudium in Politik und Sarah hat weitere Vorschläge zur Entkriminalisierung. Spoiler: Gendern.Unser heutiger Podcast Tipp: “BEING THE BEATLES – eine Pop-Revolution”https://1.ard.de/being-the-beatles?cpNoch mehr extra 3 auf allen KanälenWebsite: https://www.x3.deMediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 null Heute zu Gast: Comedian Kawus Kalantar Die Schnapsidee der Woche: Soll Schwarzfahren entkriminalisiert werden? Speed-Dating – Fragen, mit Bitte um schnelle Antwort, Herr Kalantar. Wird Deutschland klimaneutral oder gibt es ein Revival der FDP? Sollte eine Zuckersteuer auf Softdrinks eingeführt werden? Lieber ins All oder in die Tiefsee? Ist die Waffenruhe im Iran Grund zum Aufatmen oder nur ein Luftholen vor der nächsten Eine letzte Frage: Was würdest Du noch entkriminalisieren wollen, Sarah? Warum hast Du Politikwissenschaften studiert, Kawus?
Männern sollte das Internet verboten werden! Das fordert extra 3 – Moderator und Kabarettist Christian Ehring in der neuen Podcastfolge von Bosettis Woche. Host Sarah und Christian finden, dass dieses Experiment viel Positives bringen würde. Aber, wenn Männer nicht mehr ins Internet dürften, wo träfen sie sich dann? Im Baumarkt vermutet Christian und bringt das Problem der toxischen Männlichkeit auf den Punkt. Wie kommen beide darauf? Weil es natürlich zuerst um Deep Fakes und die Anzeige von Collien Fernandes gegen Ihren Ex-Mann Christian Ulmen geht. Hier wird für Sarah wieder einmal deutlich, dass Gewalt gegen Frauen erst dann die berechtigte Aufmerksamkeit bekommt, wenn die Betroffene berühmt ist und wenn es ein konkretes Feindbild gibt, wie hier der mutmaßliche Täter Christian Ulmen. Dass sich auch Friedrich Merz wieder mit einer spontanen und eher unglücklichen Bemerkung in Sachen Gewalt in Deutschland eingemischt hat und das Thema wieder mal mit Migration verband, finden beide sehr kontraproduktiv. Deswegen sollte Merz immer vom Blatt ablesen und nicht einfach so den Mund aufmachen, findet Christian. Trotzdem würden beide den Kanzler auch gern mal loben, wenn es dazu Anlässe gibt. Im Themen-Speeddating geht’s um die Zukunft der SPD, die Christian eher düster sieht. Es sei denn, sie opfert sich jetzt jesushaft und setzt tiefgreifende und schmerzhafte Reformen um, revolutioniert so den Sozialstaat und am Ende werden Bärbel Bas und Lars Klingbeil als Heilige verehrt. Zum Schluss muss Christian auf eine sehr originelle Frage antworten: Ob er wohl ein glücklicher Politiker wäre? Seine Antwort ist überraschend! Ihr habt Feedback zu dieser Folge? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipp “Satire deluxe”: https://1.ard.de/satire_deluxe_CP_Bosetti Noch mehr extra 3 auf allen Kanälen Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 Intro Heute zu Gast: Der "König von extra 3“ Christian Ehring Digitale Gewalt und der Fall Ulmen Fernandes Männer zwischen Sprachlosigkeit und Solidaritätsbekundungen Internetverbot für Männer Die wundersame Reaktion des Kanzlers Podcast-Tipp: Satire deluxe Speeddating: Die jesushaften Züge der SPD Speeddating: Vertrauensdilemma im Irankrieg Speeddating: Klimaschutz der Bundesregierung "Eine letzte Frage": Glückliche Politiker und die Hoffnung auf Besserung
„Trumps Freiheitsbegriff funktioniert nur, wenn man anderer Leute Freiheit einschränkt”, bringt es Rieke Havertz auf den Punkt. Sie ist USA-Expertin der Zeit, Buchautorin und diesmal zu Gast bei Sarah Bosetti. Beide sprechen über den Krieg gegen den Iran, der von Trump ja nie so bezeichnet wird und dessen Ziele unklar bleiben. Was, wenn Trump die Geduld verliert oder ihm langweilig wird? fragt sich Rieke und Sarah wundert sich, dass man über einen Machtmenschen wie Trump schon redet, wie über ein kleines Kind. “Man muss aufpassen, dass er nicht das Interesse verliert, ihm langweilig wird, das Spielzeug kaputt macht und sich nach dem Nächsten umdreht.” Auch das Frauenbild der MAGA-Bewegung besprechen die beiden. Frauen spielen darin zwar die übliche konservative Rolle im Familienbild, wollen aber doch mit dem typischen MAGA-Gesicht, durch OPs und Botox aufgehübscht, ins Rampenlicht. Kriegen die USA noch „die Kurve“, also raus aus dem Trumpismus, fragt Sarah und Rieke wagt die Einschätzung: Ja, es müsste dann aber auch bald mal losgehen mit der Gegenbewegung. So wie früher wird’s dann allerdings ganz sicher nicht mehr, glaubt sie. Im thematischen Speeddating geht’s um die Frage, wie grün Cem Özdemir noch ist, warum sich der Veggie-Speck einen neuen Namen suchen muss, die Veggie-Wurst aber nicht, und weshalb eine Alice Schwarzer Lesung so aus dem Ruder laufen konnte. Hinten raus im privaten Teil antwortet Rieke auf die Frage: Was wirst Du, wenn Du mal groß bist? Und Sarah bekommt eine kniffelige Aufgabe: Welchen Song würde sie wählen, wenn sie nur noch einen hören dürfte? Ihre Antwort ist überraschend. Also nicht Coldplay! Ihr habt Feedback zu dieser Folge? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipp “1plus1 - Freundschaft auf Zeit” findet ihr hier: https://1.ard.de/1+1 Noch mehr extra 3 auf allen Kanälen Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 null Heute zu Gast: Zeit-Journalistin und USA-Expertin Rieke Havertz USA heute: Viel Freud, viel Leid Gekränkte Männer und ihre Lust am Krieg Heimchen am Herd und Übersexualisierung: Frauen in der MAGA-Welt Angriff auf den Iran: Trumps Kalkül Was will Trump für den Iran? Amerika am Scheideweg Podcast-Tipp: 1 zu 1 – Freundschaft auf Zeit "Speeddating": Frauenstreik ein kleiner Erfolg "Speeddating": Die Lehren aus der Wahl in Baden-Württemberg "Speeddating": Alles Wurst – auch wenn sie vegan ist "Speeddating": Proteste gegen Alice Schwarzer "Eine letzte Frage": Was Rieke tut, wenn sie groß ist und Sarahs Musik für die Ewigkeit
Wie konnte es dazu kommen? Sarah Bosetti stimmt Friedrich Merz zu. Doch der Reihe nach: In dieser Folge von „extra 3 – Bosettis Woche“ begrüßt Satirikerin Sarah Bosetti die TikTokerin und Comedienne Maraam, die seit Kurzem auch zum Team von extra 3 gehört und für ihre Episode des Internetformats „extra 3 Take Over“ für den Grimme Preis nominiert ist. Sarah und Maraam sprechen über den CDU-Politiker Manuel Hagel, der in Baden-Württemberg Ministerpräsident werden will. Nur wenige Wochen vor der Wahl hat eine Grünenpolitikerin ein acht Jahre altes Interview mit Hagel hervorgekramt. Darin schwärmt der damals 29-jährige Politiker von einer 16 Jahre alten Schülerin, ihren braunen Haaren und den rehbraunen Augen. Es geht um Fremdscham, Macht, Männer und deren Schutzbehauptungen ("Meine Frau hat mir den Kopf gewaschen. Das würde ich heute so nicht wieder sagen.") Sarah will Manuel Hagel nicht wegen einer einzigen Äußerung abstempeln, stellt aber auch die Frage, wonach wir Politiker beurteilen sollen, wenn nicht nach ihrem Menschenbild. Ein angeregter Talk über politische Doppelmoral und männliche Perspektiven-Blindheit. Und dann geht es um das geplante Social Media Verbot für Jugendliche unter 14. Können Sarah und Maraam dem etwas abgewinnen? Schließlich ist Maraam mit TikTok und Instagram berühmt geworden. Ein Themenbereich, bei dem Sarah sich ausnahmsweise mal der Meinung von Kanzler Friedrich Merz anschließt. Im persönlichen Teil möchte Maraam von Sarah wissen, welches Gesetz sie gerne erlassen würde und verrät, warum Dua Lipa für sie ein heimliches Lebensziel symbolisiert. Ihr habt Feedback zu dieser Folge? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: "Amerika, wir müssen reden" mit Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seiner Frau, der US-Journalistin Jiffer Bourguignon: https://1.ard.de/Amerika_wir_muessen_reden Extra 3 – Takeover mit Maraam seht ihr hier: https://1.ard.de/extra-3-Take-over-Maraam-BWNoch mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 null Heute zu Gast: Comedienne und TikTokerin Maraam "Cringe der Woche": CDU-Politiker Hagel und die rehbraunen Augen Fairness im Wahlkampf und die Schwierigkeit der Abstufung Woran messen wir Politiker*innen? Sexismus eine Frage des Geschlechts? "Die beste Idee ever": Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche Verbot oder mehr Regulierung: Was wäre der richtige Weg? Mobbing und Social Media "Eine letzte Frage": Mitgefühl per Gesetz und Therapie für alle
“Ich kann mit Moral nichts anfangen, und zwar mit gar keiner!” Dahinter setzt Florian Schroeder mehrere Ausrufezeichen. Er ist der Gast in der ersten Folge der neuen Staffel von extra 3 - Bosettis Woche, in der es um Medien, Moral und Ethik geht, abgeleitet von den beiden Themen Dschungelkönig Gil Ofarmi und Epstein Files. Moral sei immer personalisiert und die Geschichte zeige, dass das oft im Unheil endet, sagt der Kabarettist und Buchautor und beklagt, dass oft Moralinsaure in den gesellschaftlichen Debatten. Sarah hingegen hat einen anderen Blick auf Moral, die sie erst einmal positiv sieht. Aufgehängt an Gil Ofarim und seinem neuerlichen Versuch im Dschungelcamp, Verschwörungstheorien um seine Schuld zu streuen, sind beide überwiegend empört, ja angewidert. Schürte er dadurch doch weiterhin den Antisemitismus. Beide diskutieren leidenschaftlich in dieser Folge, natürlich auch über die Epstein Files. Auch hier spielt die Moralfrage eine große Rolle, wie auch die Frage nach der Verantwortung der Medien. Sarah weist eindringlich darauf hin, dass die Opfer mal wieder in den Hintergrund treten, sie seien für Medien eh namenlos und weniger interessant als Täter. Überhaupt: “Nicht in den Epstein Files zu stehen ist ja erstmal noch kein Zeichen moralischer Integrität”, meint sie – worauf man gern auch mal herumdenken darf. Mit Blick auf die mediale Wucht dieses monströsen Skandals weist Florian am Ende der Diskussion auf die heißeste Frage hin, die es in dem Zusammenhang momentan gibt.... Spoiler: Es hat mit uns zu tun! Im privaten Teil muss Sarah die Frage beantworten, wie ihr letzter Satz auf dem Totenbett lauten könnte. Und Florian bewertet - mit ein wenig Abstand - seinen kürzlichen Gast Auftritt bei Ex-Bild-Chef Julian Reichelt im rechtspopulistischen Online-Portal Nius. Ihr habt Feedback zu dieser Folge oder Fragen rund um unseren Podcast? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: Das ARD Klima-Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=bosetti Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 Intro Heute zu Gast: Kabarettist Florian Schroeder Florian der Dschungel-Fan Dschungelkönig Gil Ofarim: Wie konnte es so weit kommen? Moralische Verfehlungen, Schuldkultur und Opfertaktik Moral: Besser als ihr Ruf oder das Unheil der Geschichte Anprangern und Öffentlichkeit: Wann kippt die Stimmung? Die Notwendigkeit der Empörung Podcast-Tipp: ARD Klima-Update "Verlierer der Woche Woche": Keir Starmer im Fall Epstein Sarahs Verschwörungstheorie zu Trump und Epstein Eine letzte Frage”: Florians Umgang mit “Nius” und Sarahs letzte Worte
99 ist das neue 100! Zumindest wenn ein Unfall dazwischenkommt. Und weil man sowieso viel häufiger Dinge feiern sollte, die man nur fast geschafft hat, hat sich Sarah zu diesem Nicht-Jubiläum nicht nur Publikum eingeladen, sondern auch einen ganz besonderen Gratulanten: Komiker, Autor und Podcaster Oliver Kalkofe. Mit ihm spricht sie über die Aufregung rund um Schauspielerin Ariana Grande, die vor allem auf Social Media angegangen wird, weil sie zu dünn sei. Oliver hört selbst oft den Satz “nimm doch mal ab” und wünscht sich, dass grundsätzlich nicht mehr über das Äußere von Menschen geurteilt wird. Sarah befindet sich in einem Zwiespalt: Natürlich will sie Körper nicht beurteilen, aber wie schafft man es, dass andere nicht ungesunden Körperbildern nacheifern? Außerdem sprechen die beiden über "Young Hitler”. Genauer gesagt über die Rede von Alexander Eichwald bei der Gründungsversammlung der AfD-Nachwuchsorganisation. Denn sein Sprachduktus und seine Gestik erinnerten stark an Adolf Hitler. War der Redebeitrag echt oder eine satirische Inszenierung? Und wenn der Auftritt inszeniert war, war es genial oder gefährlich? Sarah hat eine ganz eigene Idee zum Zweck der Rede, in der die AfD selbst eine zentrale Rolle spielt. Oliver treibt noch eine andere Frage um: Warum glauben aktuell überhaupt so viele Menschen den Versprechungen von AfD-Politiker*innen oder auch von Donald Trump? Wird Politik zunehmend zur Glaubenssache, weil die Kirchen an Bedeutung verloren haben? Doch bei aller Kritik an Trump, finden Sarah und Oliver gemeinsam einen Grund, warum wir alle manchmal mehr wie der US-Präsident sein sollten! Im persönlichen Teil droht Sarah mit Hausbesuchen beim Publikum und verrät, warum sie keine Vorbilder hat, während sich Oliver auf die Suche nach dem Sinn des Lebens macht. 00:00:00 Intro00:01:53 Heute zu Gast: Komiker Oliver Kalkofe00:03:50 99 ist das neue 100: Fast-Jubiläum ist eh besser00:08:09 Ariana Grande und die Aufregung um ihr Körpergewicht 00:22:40 Sollte man überhaupt Vorbilder haben?00:27:05 Satire oder real? Die Eichwald-Rede bei Jugend der AfD00:36:12 Politik zum Glaubensersatz?00:45:20 Warum wir uns Trump als Vorbild nehemen sollten00:49:10 Hausbesuch von Sarah und Oliver auf der SinnsucheIhr habt Feedback zu dieser Folge oder Fragen rund um unseren Podcast? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: “Kalk und Welk” https://www.ardaudiothek.de/sendung/kalk-und-welk/urn:ard:show:8e6d4d6fa453e7f7/ “Barmbek Bump – Prange vs. Rohde” - mit Bjarne Mädel und Olli Dittrich: Folgenbeschreibung. https://1.ard.de/barmbekbump?cp=bw Extra 3 – Bosettis Woche macht jetzt Winterpause. Neue Folgen gibt es wieder ab dem 13. Februar 2026 Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 Intro
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Jeden zweiten Freitag nimmt Satirikerin Sarah Bosetti die Themen der zurückliegenden Woche auseinander, die sie und ihren Gast besonders beschäftigt haben – egal ob Weltpolitik, Promi-Klatsch oder Netzempörung. Bewaffnet mit skurrilen Tönen aus Radio, Fernsehen und Internet wird rund 45 Minuten verspottet, überspitzt, gelacht und knallhart all das kommentiert, was eben schiefläuft – genau so kümmert sich „extra 3“ seit mehr als 40 Jahren im Fernsehen um den Irrsinn der Woche. „extra 3 – Bosettis Woche“ ist ein meinungsstarker, kurzweiliger und überraschender Podcast pünktlich zum Start ins Wochenende.
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